Einladung zur Klaviermatinée

 

Ein musikalisches Erlebnis auf wunderbaren Instrumenten – das bietet die Matinee der Klavierduos der Musikschule Grassau im Kammermusiksaal der Sawallisch Stiftung, Hinterm Bichl 2.

Es ist lieb gewordene Tradition, dass sich aus den Klavierklassen der Musikschule einmal im Jahr Duos im vierhändigen Spiel zu dieser Matinee zusammenfinden.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 18. März 2018 um 11 Uhr.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Musikschule und Sawallisch Stiftung freuen sich über Spenden.

Klaviermatinee Grassau zeigt sich als Geschenk

Grassau. Reich beschenkt von jungen Musikern sahen sich die Zuhörer im vollen Kammermusiksaal des Anwesens Wolfgang Sawallisch am Ende der alljährlichen Klaviermatinee. Sie hatten von den Jüngsten bis zu jugendlichen Wettbewerbsgewinnern überzeugt. Es war der Morgen der Klavierduos.

Kurz vor Ende des eineinhalbstündigen Konzertes stand Zuhörer Hans Josef Crump auf und wandte sich an Musikschüler und -lehrer. „Wir Zuhörer sind heute reichlich von Euch beschenkt worden. Für dieses Geschenk bedanken wir uns“, sprach er für die Zuhörer. „Diejenigen, die einmal etwas mit Musik zu tun hatten, wissen, wie viel Üben und Engagement dahinter steht. Ich danke vor allem den Eltern, die ihren Kindern so eine Ausbildung ermöglichen.“ Der heftig aufbrausende Beifall für diese Worte unterstrich, so dachten alle.

Sie standen noch ganz im Bann des Gehörten. In der ersten Hälfte des Konzertes traten junge Musikschüler im Duo aus Gleichaltrigen oder mit der Musiklehrerin an. Dass sie nahezu fehlerfrei ihre Stücke spielten, war das eine, besonders war aber, wie bereits die Jungen, die Stimmungen und Gefühle der Stücke vermittelten. Dabei hatten die Stücke durchaus ihren Anspruch an die jungen Musiker. Joseph von Radowitz spielte mit seiner Lehrerin Catalina Popovici Georg Ph. Telemanns ersten Satz Allegro der Sonata nach einer Fantasie von Telemann. Julia Bock bewältigte mit ihrer Lehrerin Elisabeth Nagl Tschaikowskis Herbstlied. Viktor Gruber ließ die Humoreske Opus 5 von Edvard Grieg hören.

Besonders wurde es im zweiten Teil des Vormittages, als die fortgeschrittene Schüler staunen machten. Besondere Akzente setzen die Tuba von Thomas Mix im Zusammenspiel mit Julia Kapellner am Flügel und Hornstudent Maximilian Schellenberger mit seiner Schwester Magdalena am Klavier. Die Italienische Polka von Sergei Rachmaninoff präsentierten Tochter Rebecca mit Vater Peter Schorr. Clara Buggisch spielte allein und mit  Kate Westermeier Tschaikowsky. Bianca Körtvelyessy trat allein bei Tschaikowskys Tanz der Zuckerfee und zusammen mit Christine Alf in Darius Milhauds Scaramouche an. Das war das vorletzte besonders beklatschte Stück, ehe Johanna Wander zusammen mit ihrer Lehrerin Catalina Popovici einen besonderen Abschluss mit der Romanze, dem zweiten Satz aus Mozarts Konzert in D-Moll setzte.

Die Schüler freuten sich selbst an den wunderbaren Konzertflügel der Stiftung der Wolfgang Sawallisch Stiftung, einem Bösendorfer Imperial und einem Steinway B Flügel. Auch finanziell investiert die Stiftung in die Ausbildung einzelner dieser Schüler.

Das besondere Konzertereignis der Klaviermatinee ist vor allem der Musikschullehrerin Beatrice von Kutzschenbach zu danken, auf die die Idee zurück geht und bei der die Organisation des Konzertes liegt. Ihr zur Seite steht Catalina Popovici. Beide unterrichten vor allem die fortgeschrittenen Schüler und engagieren sich daher besonders, den Schützlingen einen solchen Rahmen zu bieten. Das Publikum hat es ausgesprochen gefreut.

Am 26. März 2017 um 11 Uhr findet im Kammermusiksaal der Sawallisch Stiftung, Hinterm Bichl 2 in Grassau, ein Klavierduo Konzert statt.
In dieser besonderen Veranstaltung, die mittlerweile schon Tradition geworden ist, zeigen die Klavierklassen der Musikschule Grassau ihr Können im Duo auf den wunderbaren Instrumenten der Stiftung, d.h. entweder vierhändig oder an beiden Flügeln – ein Bösendorfer Imperial und ein Steinway B Flügel.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

 

 

Wer schafft es, mit zehn Jahren schon auf dem Konzertpodium zu stehen?

Keine Frage: Das kann schaffen, wer die Musikschule Grassau besucht. Als jüngste Musikerin stand die zehnjährige Geigerin Bianca Demmel mit ihrer Schwester Regina (13 Jahre, Harfe) mit einem schwungvollen Czardas beim diesjährigen Stiftungskonzert der Musikschule Grassau auf der Bühne des vollbesetzten Heftersaals.

Dieses jährlich stattfindende Benefizkonzert zugunsten der Wolfgang Sawallisch-Stiftung ist ein Leistungsbeweis der vielen guten und übefreudigen Kinder und Jugendlichen, deren musikalische Ausbildung an der Musikschule Grassau mit zusätzlichen Unterrichtsstunden durch die Wolfgang –Sawallisch-Stiftung unterstützt werden.

Das gut dreistündige Konzertprogramm führte mit einem Stück von Samuel Scheidt zurück in die Welt des 17. Jahrhunderts, zitierte mit Händel, Mozart, Beethoven, Mendelssohn-Bartholdy, Brahms, Bruckner, Debussy und Bartok viele große Komponisten und bot mehrere fein angerichtete Kostproben zeitgenössischer Musik bis hin zum erfolgreichen Pharrell Williams (* 1973) mit seinem Hit „Happy“, gespielt von den sehr jungen Mitgliedern der Blechbläser-„Räuberbande“. Ein kleiner, feiner Programmblock war auch der Volksmusik gewidmet.

Die gut 40 jungen Musiker und Musikerinnen dieses Abends, darunter einige Abiturienten, die sich schon für ein Musikstudium entschieden haben, und insgesamt 16 Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2017, ließen das Publikum staunen: Sie boten großartige Leistungen. Die Tatsache, dass die Musikschule bewusst viele Ensembles bildet und so den Jugendlichen einen weiteren Anreiz für das eigene Musizieren bietet, zahlt sich aus. Daneben gab es überdurchschnittlich gute solistische Leistungen; hier seien beispielsweise Viktoria Hendel (Geige) oder Julian Steffl (Schlagzeug) genannt.

Dass die erfolgreiche Arbeit der Musikschule Grassau auch in der Landeshauptstadt wahrgenommen wird, bewies der abschließende Gastauftritt des Greffenius-Quartetts aus München. Dessen Bandleader Dr. Gunter Greffenius, Vibraphonist und Gründer der „Waltraud und Greffenius-Stiftung“, vergab an diesem Abend erstmals einen Förderpreis, der der Unterstützung von Familien mit begabten Kindern für eine intensivere Musikausbildung dient (siehe Foto).  

So viele junge Künstler – so ein umfangreiches Programm – ein so guter Leistungsstand: Das alles bedarf sehr effizienter Zusammenarbeit auch der vielen beteiligten Instrumentallehrer aller Fächer. Die Musikschulleiter Wolfgang Diem und Otto Dufter dankten dafür dem Kollegium. Bürgermeister Rudi Jantke lobte die Musikschule und die musikalische Jugend, deren Engagement dem Publikum in Zeiten wie diesen Zuversicht und positive Kraft vermitteln könne.

Das diesjährige große „Stiftungskonzert“ der Musikschule Grassau findet am Samstag, dem 28. Januar 2017, um 19.30 Uhr im Heftersaal Grassau statt.

Musikschule-1Es spielen stiftungsgeförderte Musikschülerinnen und –schüler und als Gast das Gunter-Greffenius-Quartett aus München.

Bei diesem Benefizkonzert, das die Musikschule Grassau als musikalisches Dankeschön für die Wolfgang Sawallisch-Stiftung veranstaltet, sind Spenden herzlich willkommen! In der Pause bietet der Musik- und Gesangverein Grassau Erfrischungen an.

Fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler der Musikschule, die durch die Stiftung gefördert werden, zeigen ihr Können, darunter auch mehrere „Jugend musiziert“-Teilnehmer. Außerdem sorgen die Gäste vom Gunter-Greffenius-Quartett aus München für einen swingenden Konzert-Ausklang. Bei dieser Gelegenheit verleiht die Greffenius-Stiftung erstmals in Grassau einen Förderpreis für Musikschüler.

Das Publikum erwartet ein abwechslungsreicher Abend, der jungen Musikern und Musikerinnen einen Auftritt in großem Rahmen bietet und der die große Spannbreite des anspruchsvollen Musikschul-Angebots erkennen lässt.

Platzreservierungen sind über die Tourist Info Grassau ab 16. Januar 2017 (Tel. 08641.697960) möglich. Veranstalter ist die Musikschule Grassau.

Gerda Hörl

Über die Freundschaft mit Wolfgang Sawallisch

Frau Gerda Hörl aus München und ihre Familie standen jahrzehntelang mit dem großen Dirigenten Wolfgang Sawallisch und seiner Frau Mechthild in freundschaftlicher Verbindung. Anlässlich der Enthüllung des Denkmals zu Ehren des Grassauer Ehrenbürgers vor der Musikschule am Wolfgang Sawallisch-Platz war sie zu Besuch in Grassau. Wir konnten ihr einige Fragen zur Person Wolfgang Sawallisch stellen.

  1. Sie waren lange Jahr mit Professor Sawallisch und seiner Frau sehr gut befreundet. Wie haben Sie sich kennengelernt, und wie konnten Sie mit dem vielbeschäftigten Dirigenten Kontakt halten? Ich lebte in den siebziger Jahren zeitweise in Rom. Eines Tages begegnete ich Mechthild und Wolfgang Sawallisch bei einer Rundfunkaufzeichnung. Damals hielt sich das Ehepaar häufig in Rom auf. Insbesondere Frau Sawallisch hielt engen Kontakt zu mir, und 1974 bezogen wir drei eine gemeinsame Wohnung im Palazzo de Grillo. In Sawallischs Münchner Zeit durfte ich viele großartige Opernaufführungen unter seiner Leitung erleben. Ich hatte auch das Glück, das Ehepaar Sawallisch einige Male auf Reisen begleiten zu können.
  2. Was schätzten Sie an ihm besonders? Man kann sagen, seine „deutschen“ Tugenden: Pünktlichkeit, Korrektheit und Fairness. Das Maximum des Erreichbaren war für ihn die Richtlinie seines Schaffens. Als Mensch war er bescheiden und liebenswürdig. Diese Seite seines Wesens trat insbesondere in den letzten Lebensjahren für alle Menschen, die ihm begegneten, stärker in den Vordergrund. Bis 2003, als er sein Engagement in den USA mit 80 Jahren beendete, hatte er für vieles keine Zeit gehabt. Dann aber konnte man feststellen, dass er die Gesellschaft von Menschen sehr geschätzt hat und sich gerne unterhielt und auch unterhalten ließ. Insbesondere in seinen letzten Lebensjahren erlebte ich mit ihm immer wieder sehr schöne Momente im Gespräch über frühere Erlebnisse und Begegnungen. Wenn ich ihn an besondere Reisen, Konzerte oder Gespräche mit Menschen erinnerte, die ihm wichtig waren, fühlte er sich wieder lebendig. Bis zum Schluss blieb er interessiert und aufmerksam.
  3. Im Grassauer Ortsteil Kucheln war Wolfgang Sawallisch seit 1963 zu Hause – hier erholte er sich von seinen vielen Reisen und auswärtigen Engagements, und hier schöpfte er, wie er selbst gesagt hat, Kraft für künftige Aufgaben. Wie hat er seine Zeit in Grassau verbracht? Während all seiner Jahre als weltbekannter und gefragter Dirigent schöpfte Sawallisch, so war mein Eindruck, viel Kraft aus dem Wissen um Grassau. Er hat den Ort als Heimat empfunden und wirklich geschätzt. Grassau bedeutete für ihn: Ort der Erholung. Dabei halfen ihm vor allem und immer wieder die Beschäftigung mit der Musik, der er den größten Teil auch seiner freien Zeit widmete. Unermüdlich studierte er Partituren. Gerne und lange spielte er an einem seiner drei Flügel im Musikzimmer. Ab und zu verschaffte ihm ein kleines Hobby, das ich „Basteln“ nennen möchte, angenehmen Ausgleich. Im Grassauer Haus ging Sawallisch häufig daran, sich handwerklich zu betätigen – für viele, die ihn nur aus der Musik kannten, sicherlich ungewohnt. Er reparierte allerlei im Haus und war darin sehr geschickt, oft auch richtig pingelig. Er hat sein Grassauer Zuhause sehr genossen. Hier fühlte er sich auch als Gastgeber wohl – seine Frau Mechthild verstand es meisterhaft, Besuche vorzubereiten und Freunde und Vertraute aus der Musikwelt auf den Kuchelner Berg einzuladen. In den Jahren nach dem Tod seiner Frau waren es eher einzelne Besucher, denen er sich gerne in langen und intensiven Gesprächen widmete.
  4. Seit dem 1. Oktober 2016 gibt es vor dem Gebäude der Musikschule Grassau ein kleines Ehrenmal für den Ehrenbürger und Stiftungsgründer Wolfgang Sawallisch. Die Grassauer Mitbürger und die Musikschüler sollen an ihn erinnert werden. Was hätte er zu dieser Ehrung gesagt? Das neue kleine Ehrenmal für Professor Sawallisch in Grassau hätte ihn sehr gefreut, da bin ich mir ganz sicher. Es ist informativ, gleichzeitig bescheiden. Und es wirkt sehr harmonisch.
  5. Wie hat Professor Sawallisch die Gründung und die Entwicklung der nach ihm benannten Stiftung begleitet und bewertet? Dieser Weg war ihrer beider Wunsch, also der Wunsch von Wolfgang und Mechthild Sawallisch. Worte sind etwas Wunderbares, aber Musik kann noch mehr bewegen, sie löst Empfindungen aus, sie erreicht nicht nur das Ohr, sondern die Seele. Für die musikalische Jugendförderung etwas zu tun, lag Professor Sawallisch sehr am Herzen. Die Musik als Kunst weiterzugeben, war sein Antrieb während seines ganzen Lebens, und er sah auch in der Stiftung einen Weg, diese Kunst zu vermitteln. Von der Stiftung zugunsten der Musikschule Grassau war er überzeugt. Dabei spielten der damalige wie auch der spätere Musikschulleiter eine wichtige Rolle: Hans Josef Crump und Wolfgang Diem. Ihnen stand er sehr nahe, und ihnen schenkte er sein ganzes Vertrauen, dass die Musikschule für eine professionelle Ausbildung der Jugend sorgen wolle und könne.
  6. Was würde Wolfgang Sawallisch den jetzigen und künftigen Schülern der Musikschule mit auf den Weg geben? Und was würde er den jungen Kollegen, die an der Schule unterrichten, sagen? Sawallisch war überzeugt, dass junge Menschen, die mit Begeisterung musizieren, ganz anders leben. Er sah in der Musik auch eine anspruchsvolle menschliche Bildung. Musik ist Lebenshilfe. Und es kann Ansporn sein: Nach Sawallischs Vorstellung sollte Musik die Menschen auch anregen. Ein Ort, der die Musik pflegt, ist ein besonderer Ort. Grassau und die Musik gehörten für Professor Sawallisch zusammen. Seine Verbundenheit mit der Marktgemeinde Grassau zeigte sich nicht zuletzt in hohem Maße darin, dass er zwischen 2008 und 2012 den damaligen Generalmusikdirektor der Bayerischen Nationaloper, seinen Freund und Kollegen Kent Nagano, insgesamt fünf Mal dafür gewinnen konnte, mit dem Staatsorchester in Grassau Benefizkonzerte zugunsten der Wolfgang Sawallisch-Stiftung zu geben. Solche Gastspiele des Orchesters ereignen sich sonst nur in Kulturmetropolen. Das war ein starker Beweis für die Wertschätzung, die Professor Sawallisch dem Ort Grassau und der Stiftungsarbeit entgegenbrachte. Die Schülerschaft und das Kollegium der Musikschule Grassau sind also Teil einer großen musikalischen Tradition am Ort.

 

Interview: Uta Grabmüller 3.11.2016

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 Vom Kokon zum Schmetterling
Klavierschülerin bestand D 3-Prüung
Christine Alf, 16 Jahre alt, Klavierschülerin von Catalina Popovici, hat vor kurzem einen schönen Erfolg erzielt: Nachdem sie die D2-Prüfung an der Musikschule Grassau absolviert hat, erzielte sie bei der D3-Prüfung in Erding besondere Ergebnisse. Sie bestand am 23.Juli sowohl die Theorieprüfung, als auch die Klavierprüfung mit hervorragendem Erfolg. Ihre Klavierlehrerin teilt diesen Erfolg mit großer Freude und berichtet: „Die D3-Prüfung ist für sehr fortgeschrittene Schüler gedacht, die musikalisch reif sind und ein komplexes, anspruchsvolles Repertoire auf ihrem Instrument beherrschen. Außer der Beherrschung technischer Schwierigkeiten wird erwartet, dass der Schüler bei seinem Vorspiel verschiedene Stile darbieten und bewusst Gefühle zum Ausdruck bringen kann.
Von klein auf besonders musikalisch begabt, intelligent und bescheiden, war Christine immer offen für neue, wenig betretene Wege. Ihre innere Kraft, welche schon damals zu spüren war, hat sie weit gebracht… Immer weiter motiviert durch ihren Enthusiasmus und ihre Liebe zur Musik, hat Christine oft an den Klavierkonzerten der Sawallisch-Stiftung an zwei Klavieren oder vierhändig teilgenommen.“
Christine ist Schülerin am Chiemgau-Gymnasium, wird von der „Sawallisch-Stiftung“ gefördert und von ihrer Klavierlehrerin Catalina Popovici und ihrer musikalischen Familie mit Begeisterung unterstützt. Mit ihrer Lehrerin bildete sie vom Anfang an ein gutes Team, und diese Zusammenarbeit wurde von etlichen Preisen im Solo-Fach Klavier und vierhändig bei „Jugend musiziert“ gekrönt. 2015 hat Christine zusammen mit Bianca Körtvelessy den 1. Preis beim Regionalwettbewerb und den 2.Preis beim Landeswettbewerb in Bayreuth gewonnen.
Wir wünschen Christine auch in Zukunft viel Erfolg mit viel Freude an der Musik. – cp
Sawallisch Bild Schmetterling

Im Mittelpunkt das Cembalo

Otto Dufter, der stellvertretende Leiter der Musikschule Grassau, kündigte bei seiner Begrüßung vor dem diesjährigen großen Schülerkonzert einen Überblick über die Musikschularbeit im laufenden Schuljahr an, und zwar in ausgesuchter Qualität, gespielt von fortgeschrittenen Schülerinnen und Schülern. Er behielt Recht. Das Konzert in der Aula der Grund- und Mittelschule Grassau war reich an ausgezeichneten Darbietungen. Was das Publikum in der voll besetzten Aula erlebte, zeigte einen hohen Ausbildungsstand an Blech- und Holzblasinstrumenten, an Zither, Diatonische Harmonika, Geige, Gitarre, Harfe, Klavier und Cembalo. Hier brillierten Schülerinnen und Schüler solistisch, und in Duos, Trios und Quartetten bewiesen die jungen Musiker ihr Können im Zusammenspiel. Die Musikschule Grassau ist äußerst findig im Zusammenstellen eigener Ensembles, z. B. ein Gitarrenquartett mit Kontrabass, Grass Brass, KnopfSoatnBlechBlosn, Salt ’n Pepper, Lonely Hearts Club Band.

Ein besonderer Programmschwerpunkt des Konzerts war das Cembalo. Dank  der Wolfgang Sawallisch-Stiftung verfügt die Musikschule Grassau über ein wertvolles zweimanualiges Instrument der Fa. Sperrhake. Die Pianistin und Musiklehrerin Beatrice von Kutzschenbach und einige Schülerinnen trugen speziell für Cembalo komponierte Stücke vor, um dieses Instrument, das seine Blütezeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert hatte, angemessen der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Nicht bei jedem ist alte Musik besonders beliebt. Im Grassauer Schülerkonzert jedoch mit seinen gekonnten Darbietungen kam auch Johann Sebastian Bach gewitzt und frech rüber. Besonders apart waren die ungewöhnlichen Besetzungen wie Cembalo und Piccolotrompete (Florian Rödler), Cembalo und zwei Zithern – siehe Bild – ), Cembalo und Marimba (mit dem 16jährigen Schlagwerker Julian Steffl).

Neben dem Hörgenuss war augenfällig, wie begeistert sich die Jugendlichen „ihrer“ Musik widmen. Sie waren selbstbewusste Akteure in einem beachtlichen musikalischen Ereignis. Wie Musikschulleiter Wolfgang Diem in seinen abschließenden Worten sagte, liegt der Wert des Instrumentenlernens für junge Menschen nicht nur in guter musikalischer Betreuung durch die Lehrkräfte, sondern auch im Gruppenerlebnis durch Ensemblearbeit und in der wachsenden Erfahrung durch Auftritte. Alle Jugendlichen, die im Schülerkonzert zu hören waren, werden „mit Herzblut“ (Diem) durch die Musiklehrerinnen und –lehrer betreut und von der Wolfgang Sawallisch-Stiftung gefördert. ugr

Schülerkonzert2016

Volksmusikveranstaltung im Salzburger Freilichtmuseum

Am Sonntag, dem 19. Juni 2016, fand im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain eine Volksmusikveranstaltung unter dem Motto „Junge Musikanten – alte Höfe“ mit 35 Gruppen aus dem Salzburger Land und 16 Gruppen aus Bayern statt. Die jungen Musikanten waren im Museumsgelände auf sämtliche Höfe verteilt und begeisterten die Besucher mit ihrer Musik.

Von der Musikschule Grassau war die Knopf-Soatn-Blech-Blos´n dabei. Die Knopf-Soatn-Blech-Blos´n ist eine junge Tanzlmusi, die von der Sawallisch-Stiftung gefördert und von Otto Dufter geleitet wird. Ihre Mitglieder sind Katrin Hacher (Diatonische Harmonika), Marlies Hacher (Gitarre), Kilian Nißl (Trompete), Lukas Entfellner (Posaune) und Martin Osterhammer (Bassgeige).

Die Gruppe präsentierte sich hervorragend bei dieser Veranstaltung. Sie hatte sichtlich Freude daran, die Besucher mit ihrer Musik zu unterhalten. Die alten Höfe gaben eine gute Kulisse zu den volksmusikalischen Klängen der jungen Musikanten ab.

 

KnopfSoatnBlechBlosn_20160619 Salzburger Freilichtmuseum (5)

Ein Konzertereignis der besonderen Art haben die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule Grassau vorbereitet: Am Freitag, 15. Juli, um 19:30 Uhr heißt es wieder im Garten der Villa Sawallisch: „Die Lehrer spielen auf“. Der Abend verspricht besonderen musikalischen Genuss in stimmungsvollem Ambiente bei hoffentlich schönem, trockenem Sommerwetter. Der Anfang des Abends ist einem kleinen Klassikprogramm im Kammermusiksaal gewidmet. Danach sitzen Musiker, Musikerinnen und das Publikum in lockerer Runde zusammen; ein Klarinettenensemble spielt auf, und Volksmusik erklingt. Der Eintritt ist frei; Spenden für die Wolfgang Sawallisch-Stiftung sind willkommen. Bitte beachten: Da die Besucherzahl begrenzt ist, sind Einlasskarten über das Musikschul-Büro zu bestellen (Tel. 08641/697940/AB).

 

Lehrer spielen auf