Über 40 Musikschüler/innen der Musikschule Grassau und ihrer Außenstellen Marquartstein, Reit im Winkl und Bernau traten den Beweis für diese Aussage an. Das Programm zeigte, wie die Musikschule ihre ursprüngliche Stärke (Blechblasinstrumente) inzwischen auch ausgeweitet hat auf andere Fächer: Der Abend war vor allem den Saiteninstrumenten gewidmet.
Nach den Worten von Otto Dufter, dem stellvertretenden Musikschulleiter, gelte es, in der pädagogischen Arbeit eine gute Balance zwischen „Fordern und Fördern“ zu wahren. In der Bildungspolitik scheine mehr und mehr das Fordernde Oberhand zu gewinnen. Die Musikschule Grassau dagegen betone die fördernden Elemente in der musikalischen Jugendarbeit und achte auch auf die persönliche Entwicklung der jungen Menschen.
Der Leistungsanspruch kommt dabei nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil: Wie sonst hätten die junge Geigerin Wiebke Richter, die Harfenistin Maria Wander, ein Trompeten- und ein Flötenquartett, ein Harfen-Duo, ein Klavier-Duo, ein Geigen-Duo, , drei Volksmusik-Ensembles, die Solisten Theresa Meier und Lukas Lewerentz am Flügel oder das Brassini-Quintett den ganzen Saal so in Atem halten können? So mit ihrer Leistung überzeugen können? So die durch die Stiftung geleistete Förderung rechtfertigen können? Die 300 Zuhörer waren begeistert, und das zu Recht.
Als letzten Programmpunkt bot die große 15-köpfige Brass-Formation der Musikschule Grassau ein fulminantes Finale mit dem Stück „La Brass Banda“ des Trompeters und Komponisten Stefan Dettl – auch er ein ehemaliger Grassauer Musikschüler, dessen Band inzwischen das Publikum in die größten Konzerthallen lockt. Und schon klingt im schwungvollen Spiel der neuen Grassauer Formation mit: Obacht, La Brass Banda! Wir kommen …







